





August 2011, Thienemann Verlag, Hardcover, 180 Seiten
August 2011, Thienemann
Verlag, Hardcover,
180 Seiten

Januar 2011, Thienemann Verlag, Hardcover, 336 Seiten
Für Namira bricht eine Welt zusammen. Hals über Kopf muss sie ihr Zuhause, ihr gewohntes Leben verlassen. Denn der geheimnisvolle Orden der Schakale macht Jagd auf sie. Ihr bleibt nur ein Ausweg: Gemeinsam mit ihrem Vater macht sie sich auf die Suche nach anderen, die so sind wie sie. Nach den Letzten der Katzenmenschen ...

Juli 2010, Thienemann Verlag, Hardcover, 480 Seiten
Tara MacLear ist auf der Flucht.
Schon ihr ganzes Leben lang.
Der Rat der Nox glaubt, dass sie den
Schlüssel zum Ende der Welt in sich
trägt. Aber als ihre Eltern entführt
werden, hat Tara keine Lust mehr
wegzulaufen. Jetzt geht sie selbst zum
Angriff über – und sie ist nicht allein!
RASANT, GEHEIMNISVOLL UND SEXY -
URBAN FANTASY AT ITS BEST!

Jahrgang 1975, studierte Germanistik, Philosophie und Ur- und Frühgeschichte, bevor er sich ganz dem Schreiben widmete.
Seit 2005 arbeitet er als freier Schriftsteller und hat seitdem zahlreiche Bücher veröffentlicht.
»Aber es gibt Wesen, die haben keine eigene Welt.
Dafür können sie in vielen Welten ein und aus gehen.
Zu denen gehöre auch ich. In der Menschenwelt
erscheine ich als Mensch, aber ich bin keiner.«
MICHAEL ENDE, DIE UNENDLICHE GESCHICHTE

August 2011, Thienemann Verlag, Hardcover, 180 Seiten
Irgendwas stimmt hier nicht. Seltsame Dinge gehen in der Stadt vor. Mats ist sich sicher: Das liegt an dieser unheimliche Gestalt, die ins Zimmer Nummer 13 im Hotel seiner Eltern eingezogen ist. Dann rettet Mats auch noch den Feenmann Tic aus der Spree. Und er erfährt, dass es unter den Straßen von Berlin eine Stadt gibt, von der kein Mensch etwas weiß ...
»Bitte, tu mir nichts«, flehte der alte Mann. Schweißperlen glitzerten auf seiner Stirn. »Ich weiß wirklich nicht, wovon du sprichst.«
»Halt mich nicht zum Narren, Konrad«, fauchte sein Gegenüber, eine hochgewachsene, ungewöhnlich schlanke Gestalt mit Hut und Trenchcoat. Sie sah wie einer dieser billi- gen Gangster aus einem altmodischen Schwarz-Weiß-Film aus. Was viel schlimmer war: Sie verströmte einen widerlichen Geruch nach Tod und Verwesung. »Entweder spielst du in unserer Mannschaft oder in gar keiner«, fügte sie hinzu. »Also überleg dir deine nächste Antwort gut!«
»Du weißt nicht, was du von mir verlangst.« Der Alte ballte die Hände zu Fäusten. »Ich habe geschworen, es mit meinem Leben zu beschützen.«
»Tja, manche Versprechen sollte man gar nicht erst geben.« Der andere schnippte mit der rechten Hand, aber seine bandagierten Finger verursachten kaum einen Laut. Trotzdem traten aus dem Schatten der Bücherregale weitere Männer hervor, die ihre untere Gesichtshälfte hinter Schals verbargen. Einer von ihnen spielte mit einem Butterfly-Messer und ließ die Klinge, die silbrig im Licht der nackten Glühbirne schimmerte, wie ein lebendiges Wesen durch seine Finger tanzen.
»Nein, bitte.« Der alte Mann wich langsam zurück, bis er mit dem Rücken an die Ladentheke stieß. Nun warf er einen verzweifelten Blick zu der Tür, die in sein Büro führte. Dort gab es ein Telefon, aber bis dahin würde er es niemals schaffen.
»Meine Geduld ist am Ende, Konrad. Gib mir das Buch oder stirb. Du hast die Wahl!«
Der Alte presste die Lippen aufeinander, sodass sie zu einem dünnen, wie mit dem Bleistift gezogenen Strich in seinem Gesicht wurden. Furcht und Stolz kämpften in seinem Inneren um die Oberhand. Aber er war nun mal jemand, der zu seinem Wort stand. Insbesondere wenn er es einer Göttin gegeben hatte. »Niemals!«, brach es aus ihm heraus. »Eher nehme ich mit ins Grab, wo das Buch versteckt ist, als es Vlad zu überlassen.«
»Falsche Antwort.« Die Gestalt im Trenchcoat trat in den dunstigen Schein der Glühbirne, die über der Ladentheke baumelte. Dann riss sie sich den Hut vom Kopf.
Der alte Mann erschauderte. Er hatte gewusst, dass der andere kein Mensch war. Aber der Hut und die notdürftige Ladenbeleuchtung hatten sein Gesicht in Schatten getaucht, sodass er erst jetzt richtig sah, womit er es zu tun hatte: einer Mumie.
Ihr Gesicht war komplett bandagiert. Die Augen jedoch glühten in einem feurigen Gelb. »Wie du meinst.« Eiter quoll durch die jahrtausendealten Bandagen, dort, wo sich der Mund befinden musste. »Wir werden es auch ohne deine Hilfe finden.«
Mit zittrigen Fingern schob der alte Mann sich die Brille hoch. »Damit ... damit kommt ihr nicht durch, hörst du? Myrddin wird sich um alles kümmern. Er weiß schon, was zu tun ist.«
Die Mumie lachte. »Selbst er kann Vlad nicht aufhalten.«
»Er vielleicht nicht, aber der Bezwinger der Dämonen kann es. Myrddin ist bereits auf dem Weg zu ihm und er wird ihn auf die letzte Schlacht vorbereiten.«
»Unsinn, der Bezwinger der Dämonen ist nur eine Legende. Ein Märchen!«
»Manche Legenden enthalten mehr Wahrheit als andere«, entgegnete der Alte und lachte triumphierend. »Ich sage dir, er wird kommen. Auch wenn er noch nicht weiß, dass das Schicksal ihn auserwählt hat. Und er wird Vlad und seine ... arrgh!«
Die Hand der Mumie war blitzschnell vorgeschossen. Wie eine Stoffpuppe riss sie den alten Mann in die Höhe, der nun hilflos mit den Beinen strampelte, während die knochigen Finger des Monsters sich immer fester um seine Kehle schlossen.
»Du hast schon immer zu viel geredet, Konrad.« Plötzlich war ein Knacken zu hören und der Körper des Alten erschlaffte. Achtlos ließ die Mumie ihn zu Boden fallen.
Im gleichen Augenblick drang ein unterdrücktes Keuchen aus dem Schatten eines Bücherregals.
Die Mumie wirbelte herum. »Da ist noch jemand. Sucht ihn und bringt ihn zu mir!«, befahl sie ihren Begleitern. »Wollen doch mal sehen, was wir aus ihm herauskitzeln können.«
August 2011, Thienemann Verlag, Hardcover, 180 Seiten
Mats und Lucy stockt der Atem. Nicht nur, dass die beiden Freunde die einzigen Menschen sind, die von der Existenz der geheimen Stadt unter Berlin wissen - jetzt schickt der mysteriöse Gast aus Zimmer 13 sie auf die Suche nach einem geheimnisumwitterten goldenen Schlüssel. Nur eins ist sicher: Er ist in einem der vielen Berliner Museen versteckt. Und er wird von einem schrecklichen Fluch bewacht ...
Januar 2011, Thienemann Verlag, Hardcover, 336 Seiten
Für Namira bricht eine Welt zusammen. Hals über Kopf muss sie ihr Zuhause, ihr gewohntes Leben verlassen. Denn der geheimnisvolle Orden der Schakale macht Jagd auf sie. Ihr bleibt nur ein Ausweg: Gemeinsam mit ihrem Vater macht sie sich auf die Suche nach anderen, die so sind wie sie. Nach den Letzten der Katzenmenschen ...
Die junge Frau fasste sich mit schmerzverzerrtem Gesicht an den Bauch und stöhnte auf. Sofort war der blonde Mann an ihrer Seite, um sie zu stützen. Einige Augenblicke lehn- ten sie an der Hauswand, deren Kälte und Feuchtigkeit un- barmherzig durch ihre Kleidung drang.
Nur eine kurze Verschnaufpause, sagte sich der Mann und zog seine Frau enger an sich, strich ihr liebevoll eine schweißnasse Strähne aus dem Gesicht, das im Licht der Sterne gespenstisch blass wirkte. Erst vor wenigen Stunden hatte sie ein Kind geboren. Ein winzig kleines Mädchen mit dem goldblonden Haar ihres Vaters und den großen, sanft- mütigen Augen ihrer Mutter. Die Frau schluchzte bei der Er- innerung an das Kind leise auf. Sie würde es niemals wie- dersehen, würde es niemals im Arm tragen. Sie war sicher, dass diese Nacht kein gutes Ende für ihre kleine Familie nehmen würde.
»Wir müssen weiter«, sagte der Mann und blickte besorgt über seine Schulter, wo Schatten und Dunkelheit lauerten.
Ferne Schritte drangen an sein Ohr. Es konnte nicht mehr lange dauern, bis ihre Verfolger die Gasse erreicht hatten. »Bist du dir sicher, dass du dich nicht verwandeln kannst?«
Sie biss sich auf die Unterlippe und nickte. Tränen glit- zerten in ihren Augen. »Rette dich!«
Er schüttelte entschieden den Kopf. »Mein Platz ist an deiner Seite.«
»Unser Kind ...«
»... ist in Sicherheit«, fiel er ihr ins Wort und schob sie hastig weiter. »Er wird sich gut um sie kümmern, bis wir zu- rück sind. Er hat es mir bei seinem Leben geschworen!«
Juli 2010, Thienemann Verlag, Hardcover, 480 Seiten
Unsere Welt wird bewohnt von Menschen und den Kindern der Nacht – Hexen, Werwölfen und Vampiren. Der Rat der Nox wacht über das empfindliche Gleichgewicht zwischen Gut und Böse. Und Tara stellt eine Bedrohung für dieses Gleichgewicht dar, denn in ihr vereinen sich zwei der drei Blutlinien der Nacht. Als der Halbdämon Sky ihr einen Weg anbietet, sich aus dem Schatten der Prophezeiung, der über ihr liegt, zu lösen, greift Tara mutig zu. Sie hat nichts mehr zu verlieren. Und der Weltuntergang muss verhindert werden – koste es, was es wolle ...
Ich war tot. Nicht wirklich. Ich fühlte mich nur so. Seit vier Uhr früh war ich auf den Beinen und die sechsstündige Zugfahrt gab mir gerade den Rest. Das dumpfe Rauschen des Fahrtwinds, der sich am Zug rieb, machte mich schläfrig, sodass mir immer wieder die Augen zufielen. Ich fühlte mich erschöpft, antriebslos. Meine Hände zitterten. Am liebsten hätte ich auf der Stelle losgeheult, aber diese Schwäche durfte ich mir nicht auch noch geben. Ich zwang mich, die Lider offen zu halten, und starrte auf den leeren Sitz mir gegenüber. Königsblau. Doch kein Muster, dem ich mit den Augen hätte folgen können. Keine Ablenkung. Doch es gab noch einen anderen Weg, mich wach zu halten.
Ich brauchte bloß an die vergangenen Tage zurückzudenken und schon kochte die Wut in mir hoch. Es war alles so verdammt unfair, dass ich auf der Stelle hätte losschreien können. Freunde, pah! Solange du bist wie sie, solange du denkst wie sie, ist alles gut. Aber wehe, du bist anders. Na schön, ich war sehr viel anders. Ich hatte ihnen nie auch nur ein einziges Haar gekrümmt und trotzdem behandelten sie mich mit einem Mal wie ein Monster. Ich selbst konnte doch wohl am wenigsten dafür, wer ich war. Natürlich hatte sie das nicht interessiert. Ihre höhnischen Worte, ihre hasserfüllten Gesichter verfolgten mich bis in den Schlaf. Eigentlich sollte man meinen, dass ich nach all den Jahren besser damit umgehen könnte. Doch die Wahrheit ist, dass man sich nie wirklich an so etwas gewöhnt. Und das alles nur, weil sie das mit Evelyn Gramstone herausgefunden hatten.

"Fantasie bewegt unsere Gedanken, Gedanken bewegen unser Leben. Zu schreiben bedeutet das Leben zu erforschen. Hinter den Alltag zu blicken, wo sich die Wunder verbergen und sie für alle sichtbar zu machen. Mit meinen Geschichten stoße ich Türen in fremde Welten auf, erwecke alte Mysterien zu neuem Leben und mache dem Leser das Geschenk der Träume."
Michael Borlik, Jahrgang 1975, studierte Germanistik, Philosophie und Ur- und Frühgeschichte, bevor er sich ganz dem Schreiben widmete. Seit 2005 arbeitet er als freier Schriftsteller und hat bisher zahlreiche Bücher in verschiedenen Verlagen veröffentlicht. In seiner Freizeit liest er fantastische Romane und Thriller, schaut sich gerne gute DVDs an und trifft sich regelmäßig mit Freunden zu Spieleabenden. Ein besonderes Faible hat er für Schottland: für seine grünen Highlands, die alten, wie verwunschen wirkenden Wälder und seine faszinierenden Mythen. Außerdem ist er verrückt nach Katzen und süchtig nach Espresso.